Yoga im Fitnessstudio – Das sollten Sie als Trainer wissen

Yoga im Fitnessstudio – Das sollten Sie als Trainer wissen

Ist Yoga nur ein Trend oder wirkt Yoga als Therapieform?

Es ist eine alte Bewegungs- und Geisteslehre aus Indien, die Körper, Geist und Seele miteinander vereinen soll. Einatmen, Strecken, Ausatmen: Die Grundzüge des Yogas sind simpel, aber die Ausführungsarten völlig unterschiedlich. Es gibt das klassische Yoga, bei dem die Spiritualität eine große Rolle spielt. Hier sind Abläufe über Jahrzehnte geübt und haben eine lange Tradition. Auch das Hatha Yoga, das in Deutschland besonders beliebt ist, zählt zu diesem klassischen Stil, bringt aber auch Elemente aus dem modernen Yoga mit sich.
Auch das Ashtanga Yoga ist in Deutschland bekannt: Der mehr als 2000 Jahre alte Stil zeigt sich dynamisch und anspruchsvoll. Die Übungen folgen immer einer festen Reihenfolge, dadurch sind sie leicht zu erlernen und auch für Anfänger attraktiv. In den Studios hält außerdem immer wieder das Power Yoga Einzug: Kraftvolle Übungen, dynamische Abfolgen und natürlich auch ein langer Moment der Tiefenentspannung sind hier die Inhalte. 

Auf Yoga spezialisierte Studios: CrossFit Yoga, Hormon Yoga und mehr

Besuchen Sie ein Studio, das auf Yoga spezialisiert ist, dann begegnen Sie vielleicht noch außergewöhnlicheren, moderneren Yoga-Formen. Sicher sind diese nicht von indischen Gelehrten entwickelt worden, sondern eher aus der Fitnessbranche heraus entstanden, aber auch ihre Grundlagen basieren auf der indischen Lehre. Das Hormon Yoga soll beispielsweise bei Wechseljahren, Menstruationsbeschwerden und Schwankungen während der Pubertät helfen. Beim CrossFit Yoga geht es darum, enorme Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit zugleich aufzubauen. Und Yoga Dance vereint die mobilisierenden Übungen mit Musik und Tanz. Der Vielfalt sind hier fast keine Grenzen gesetzt.

Die Zielgruppe des Yogas: Das Potenzial im FItnessstudio

Gerade für Fitnessstudios stellt sich Yoga im Kursbereich attraktiv da, denn es vereint eine große Zielgruppe. Durch Spezialisierungen erreichen Sie einen größeren Adressatenstamm, aber auch so beobachtet man Menschen unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Sportlichkeit und mit unterschiedlicher Motivation in den Kursen. Schwerpunktveranstaltungen wie Mama-Yoga, Männer-Yoga, Baby-Yoga oder Senioren-Yoga locken zudem ein Publikum an, das Ihr Studio vielleicht auf dem normalen Weg nicht gefunden hätte. 

Yoga als Therapie

Dabei ist Yoga dafür bekannt, Beschwerden zu vermindern. Die typischen Verspannungen durch langes Sitzen am Schreibtisch, durch zu wenig Bewegung oder durch schlechte Haltung werden gelöst. Die Haltung verbessert sich, Rückenschmerzen werden vermindert und der gesamte Bewegungsapparat verändert sich. Studien beweisen außerdem, dass Yoga gegen Stress hilft und die Psyche stärkt: Sogar bei Menschen mit Depressionen werden Therapieeffekte nachgewiesen. 

Dann zahlt die Krankenkasse Yoga

Wenn Sie einen zertifizierten Yoga-Lehrer im Team haben können Sie sogar damit werben, dass die Teilnehmer Yoga als Präventionskurs bei der Krankenkasse zur Kostenübernahme beantragen können. Die Kassen übernehmen bei Gesundheitskursen je nach Kasse bis zu 100 Prozent der Kosten. Mindestens wird aber die Hälfte des Kursbetrages bezahlt. Diese Regelung ist sogar durch das Sozialgesetzbuch geregelt. 

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